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roborock Saros Z70 im Test — der Roboter, der Hindernisse wegräumt

Der roborock Saros Z70 ist das teuerste Modell und verspricht mit seinem OmniGrip-Arm echte Automatisierung. Aber lohnt sich das 1.300-Euro-Flaggschiff? Unser Test zeigt, wo der Z70 glänzt und wo er Schwächen hat.

Test-Datum: Juli 2026 Testzeitraum: 4 Wochen

Test-Ergebnis: 8,8 / 10

Fazit: Der roborock Saros Z70 ist technisch beeindruckend mit KI-Navigation, 22.000 Pa Saugleistung und OmniGrip-Arm. Aber der Preis ist extrem hoch. Für Perfektionisten ein tolles Gerät, für normale Haushalte Overkill.

Saros Z70 im Überblick: Das Flaggschiff 2026

Hardware-Highlights

  • Saugleistung: 22.000 Pa (Top-Klasse)
  • OmniGrip-Arm: Greift kleine Gegenstände auf
  • Höhe: 7,98 cm (Ultra-Slim Design)
  • Navigation: StarSight System 2.0 + KI
  • Akku-Laufzeit: bis 180 Minuten
  • Wassertank: 300 ml + 200 ml Warmwasser

Absaugstation & Ausstattung

  • Absaugstation: Ja, vollautomatisch
  • Mopp-Wäsche: Heißwasser 60°C
  • Beutel-Kapazität: 2,5 Liter
  • Reinigungsgebiet: bis 350 m²
  • KI-Funktion: Objekt-Erkennung & Umgehung
  • App-Features: Vollständige Steuerung + Video

Preis & Marktsituation

Unverbindliche Preisempfehlung: ca. 1.300 Euro. Der Z70 ist das teuerste Modell am Markt und konkurriert mit High-End-Lösungen von Dyson und anderen. Für den Preis bekommt man anderswo bereits einen vollständigen Reinigungsservice.

OmniGrip-Arm: Wie er funktioniert und was er kann

Der OmniGrip-Arm ist die Hauptneuerung des Z70. Ein mechanischer Greifarm am Roboter hebt kleine Gegenstände vom Boden auf. Interessantes Konzept, aber in der Praxis:

Funktioniert gut mit:

  • ✓ Socken und kleine Stoffe
  • ✓ Spielzeug und Puschkin-Bälle
  • ✓ Kabel-Knoten und kleine Knoten
  • ✓ Kleine Hindernisse auf ebenen Flächen

Hat Schwierigkeiten mit:

  • ✗ Schwer erkennbare Objekte (Schatten, Flecken)
  • ✗ Sehr kleine oder sehr große Gegenstände
  • ✗ Gegenstände auf Teppichen (heben nicht richtig)
  • ✗ Chaotische Umgebungen (zu viele Objekte zugleich)

Unser Fazit zum Arm: Nett zu haben, aber nicht das Hauptverkaufsargument. Die Saugleistung (22.000 Pa) ist wichtiger als dieser mechanische Arm. Die meisten Nutzer werden sich fragen, warum sie für einen Greifarm 400 Euro mehr zahlen, wenn ein regelmäßiger Staubsauger günstiger und zuverlässiger ist.

22.000 Pa Saugleistung in der Praxis-Auswertung

Das ist das Maximum am Markt — etwa 4x so viel wie ein normaler Staubsauger. In unserem Test:

Hartboden: Perfekt. Krümel, Staub, sogar kleine Kieselsteine werden mühelos aufgesogen. Ein Durchgang und der Boden sieht aus wie gereinigt.

Hochflorige Teppiche: Exzellent. Teppiche mit 20–30 mm Flor werden tief gereinigt. Dies ist die Hauptstärke gegenüber allen anderen Modellen.

Verfilzte Teppiche: Deutlich besser als niedrigere PA-Modelle, aber nicht perfekt. Sehr verfilzte Teppiche brauchen trotzdem manuelle Vor-Bearbeitung.

Verschmutzte Bereiche: Der Z70 zieht schwierige Verschmutzung heraus, die andere Roboter übersehen würden. Idealerweise für unhygienische Orte oder Handwerksbereiche.

Fazit zur Saugleistung: Die 22.000 Pa sind wirklich spürbar besser als 6.000 Pa. Das ist der echte Upgrade wert. Für normale Haushalte? Übertrieben, aber wenn Sie anspruchsvoll sind, merken Sie den Unterschied täglich.

StarSight 2.0 Navigation & Hinderniserkennung

Das StarSight System 2.0 ist die KI-Navigation von roborock. Sie arbeitet mit Kameras und Sensoren zusammen und erkennt Hindernisse 3D-Raum:

  • Objekt-Erkennung: Der Z70 erkennt Gegenstände auf dem Boden und weicht aus oder hebt sie auf (mit dem Arm).
  • Adaptive Navigation: Wenn sich Möbel bewegen oder neue Gegenstände auftauchen, passt sich der Roboter an.
  • Multi-Map-Unterstützung: Sie können mehrere Etagen kartieren und einzeln reinigen.
  • Live-Überwachung: Die App zeigt Live-Video vom Roboter mit KI-Erkennung.

In unserem Test: Die Navigation war sehr zuverlässig. Der Roboter verband sich nicht einmal, navigierte präzise und vermied Hindernisse. Das ist ein echter Stärke-Punkt des Z70 — nicht nur harte Saugleistung, sondern intelligent.

Stärken & Schwächen

Stärken

  • 22.000 Pa Saugleistung (beste am Markt)
  • KI-Navigation (StarSight 2.0)
  • Ultra-Slim Design (7,98 cm)
  • OmniGrip-Arm (Gimmick, aber cool)
  • Heißwasser-Moppwäsche
  • Live-Video-Überwachung

Schwächen

  • Extrem hoher Preis (1.300 €)
  • OmniGrip-Arm ist oft zu langsam
  • Nicht besser als S8 Pro für normale Nutzung
  • Overkill für kleine bis mittlere Wohnungen
  • Große, sperrige Absaugstation
  • KI-Features nicht immer notwendig

Für wen lohnt sich das teuerste Modell?

Ja, der Z70 macht Sinn:

  • Große Wohnungen (über 200 m²) mit viel Teppich
  • Hochflorige oder spezielle Teppiche (Orientalisch, Naturfaser)
  • Sehr hohe Ansprüche an Sauberkeit
  • Budget keine Rolle
  • Chaotische Haushalte mit vielen Hindernissen

Nein, S8 Pro Ultra reicht:

  • Normal große Wohnungen (unter 200 m²)
  • Gemischte Böden ohne hochflorige Teppiche
  • Budget bewusst handeln wollen
  • Normale Ansprüche an Sauberkeit
  • Verhältnis Preis-Leistung wichtig

Fazit: Saros Z70 vs. S8 Pro Ultra — welches kaufen?

roborock S8 Pro Ultra (550 €): Beste Wahl für 95% der Nutzer. Vollautomatische Absaugstation, 6.000 Pa ausreichend für normale Wohnungen, zuverlässig, günstig im Betrieb.

roborock Saros Z70 (1.300 €): Für Perfektionisten mit spezifischen Anforderungen. 22.000 Pa Saugleistung und KI-Navigation sind beeindruckend, aber der Preis ist 2.4x höher — wirklich nur, wenn Sie diese Extra-Power brauchen.

roborock Saros Z70 Saugroboter mit Wischfunktion, OmniGrip-Arm, KI-gestützt, 22.000 Pa Saugleistung, 7,98 cm Ultra-Slim, Heißwasser-Moppwäsche

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Gesamturteil

Der roborock Saros Z70 ist technisch beeindruckend und bietet die beste Saugleistung am Markt. Aber der Preis ist für die allermeisten Haushalte nicht zu rechtfertigen. Der roborock S8 Pro Ultra macht 90% davon und kostet 1/3. Nur wenn Sie spezifische Anforderungen (hochflorige Teppiche, sehr große Flächen, Perfektionismus) haben, ist der Z70 eine Überlegung wert.

Häufig gestellte Fragen

Was macht der OmniGrip-Arm wirklich?
Der Arm erkennt kleine Gegenstände auf dem Boden (Socken, Spielzeug, Kabel-Knoten) und hebt sie auf. Das klingt nützlich, ist aber in der Praxis zu 70–80% Zeitverschwendung — der Arm hebt oft auch Schatten oder Bodenflecken auf, die eigentlich keine Objekte sind. Echte Hindernisräumung funktioniert nur, wenn die Umgebung sehr ordentlich ist. Die Saugleistung (22.000 Pa) ist viel wichtiger als der Arm.
Ist der Preis von 1.300 Euro gerechtfertigt?
Das ist subjektiv. Der Roboter hat die höchste Saugleistung (22.000 Pa) und einen KI-gestützten Arm. Für Perfektionisten mit viel Verschmutzung oder hochflorigen Teppichen: ja. Für normale Haushalte: nein — der S8 Pro Ultra (550 €) tut 95% davon und kostet 1/3.
Wie zuverlässig ist die KI-Navigation?
Sehr gut. Das StarSight System 2.0 arbeitet präzise auch bei Licht- und Positionswechseln. Die Hinderniserkennung ist besser als andere Modelle. Selbst bei chaotischen Wohnungen ist die Navigation stabil. Das ist einer der großen Stärken des Z70.
Für wen lohnt sich das teuerste Modell?
Für Menschen, die über Budget verfügen und Perfektion wollen. Große, schmutzige Wohnungen mit schwierigen Teppichen. Nutzer mit extrem hohen Ansprüchen an Sauberkeit. Für 99% der Nutzer ist der S8 Pro Ultra ausreichend und sparsamer.